• Stadtrat

    Jetzt ist der Bezahlkarten-Antrag plötzlich rechtswidrig

    Ein Schreiben an Ober­bürg­er­meis­ter Hilbert von der Lan­des­di­rek­tion, die der CDU-geführten Lan­desregierung von Michael Kretschmer unter­ste­ht, ver­hin­dert die Bezahlka­rte für Asyl­be­wer­ber in Dres­den. Die Präsi­dentin der Lan­des­di­rek­tion schreibt darin, dass der Stad­trat zu diesem Beschluss in der ver­gan­genen Sitzung nicht befugt gewe­sen sei. Warum geht in Dres­den jet­zt plöt­zlich nicht mehr, was in anderen Kom­munen möglich war? Der Kreistag des Land­kreis­es Bautzen hat beispiel­sweise die Bezahlka­rte auf der Grund­lage eines Kreistags­beschlusses einge­führt. Auch ist es der Lan­des­di­rek­tion erst einge­fall­en, dass der AfD-Antrag rechtswidrig ist, nach­dem die Über­schre­itung der Brand­mauer im Dres­d­ner Stad­trat bun­desweit Schlagzeilen gemacht hat­te. Selt­sam, nicht wahr? Die Zus­tim­mung vor allem der CDU zu einem AfD-Antrag wurde zum Poli­tikum und hat die Führungsriege der CDU auf kom­mu­naler wie…

  • Stadtbezirksbeirat

    Kinder- und Jugendnotdienst errichtet Auslagerungsstandort am Burkersdorfer Weg

    Das Gebäude des Kinder- und Jugend­not­di­enst des Jugen­damts am Rudolf-Bergan­der-Ring in Prohlis wird in den näch­sten sechs bis acht Monat­en saniert. Darüber informierte das Jugen­damt in der heuti­gen Sitzung des Stadt­bezirks­beirats Plauen. Für diesen Zeitraum wird im ehe­ma­li­gen Gebäude des Vet­er­inär- und Lebens­mit­telüberwachungsamtes am Burk­ers­dor­fer Weg 18 ein Auswe­ich­stan­dort mit ein­er Gesamtka­paz­ität von 40 Plätzen mit “Dul­dung” des Lan­desju­gen­damtes ein­gerichtet. Vor­erst sollen dort 23 unbe­gleit­ete aus­ländis­che Min­der­jährige unterge­bracht wer­den. Heute wurde durch das Jugen­damt nach Angaben des Jugen­damtes ein Infor­ma­tions­blatt an die Anwohn­er verteilt. Aber die Nach­barschaft fühlt sich zu Recht über­rumpelt! Anwohn­er hat­ten sich bere­its in den let­zten Tagen an uns gewandt. Wir als Stadt­bezirks­beiräte und Stadträte waren von den Plä­nen eben­falls über­rascht. Lei­der gehört es zur Strate­gie der…

  • Stadtrat

    Oberbürgermeister legt Widerspruch gegen Bezahlbaren-Beschluss ein

    Der Ober­bürg­er­meis­ter Dirk Hilbert legte heute Wider­spruch gegen den mit Stim­men der AfD‑, CDU‑, FDP- und Freien Wäh­ler-Frak­tion getrof­fe­nen Bezahlka­rten-Beschluss ein. Das bedeutet, dass die Umset­zung unseres Beschlusses, dem ein Antrag der AfD-Frak­tion zugrunde liegt, vor­erst aus­ge­set­zt ist. In der kom­menden Sitzung des Stad­trat wird nun über den Antrag erneut abges­timmt. Sollte es wieder eine Mehrheit für den Beschluss geben, muss dieser auch gegen den Willen von Dirk Hilbert umge­set­zt wer­den. Dieser neuer­liche Beschluss über die “Bezahlka­rte” hat es in sich: Er ist ins­beson­dere eine Nagel­probe für die CDU-Frak­tion im Stad­trat. Wird sie vor ihrem großen Chef Friedrich Merz und sein­er “Brand­mauer” einknick­en und gegen die Inter­essen der Dres­d­ner Bürg­er stim­men? Oder wird sie Rück­grat zeigen und sich für die…

  • Stadtrat

    Die Brandmauer bröckelt: Stadtrat beschließt AfD-Antrag

    Unser Antrag zur Ein­führung ein­er “Bezahlka­rte” für Asyl­be­wer­ber in Dres­den schlägt hohe Wellen. Eine bre­ite bürg­er­liche Mehrheit aus AfD, CDU, FDP und Freien Wäh­lern stimmte für unseren Antrag im Stad­trat, der mit nur ein­er Stimme Mehrheit beschlossen wurde. An dieser Stelle geben ich das Manuskript mein­er Rede in der “Aktuellen Stunde” zur “Bezahlka­rte” wieder: Sehr geehrter Herr Ober­bürg­er­meis­ter, meine Damen und Her­ren! „Asyl-Beamter: „Fam­i­lien brechen Zelte ab und gehen frei­willig nach Hause“.” Unter dieser Über­schrift berichtete Ende Jan­u­ar das Online-Por­tal des „Focus“ über erste Erfahrun­gen mit der Ein­führung der “Bezahlka­rte” für Asyl­be­wer­ber in Thürin­gen.  Der Land­kreis Greiz in hat­te als erster in Deutsch­land bis Ende Jan­u­ar diesen Jahres die “Bezahlka­rte” schrit­tweise an alle 750 Asyl­be­wer­ber aus­gere­icht. Zu diesem Zeit­punkt hat­ten die ersten 14 bere­its…

  • Anfragen,  Themen

    Stadt mietet Asylwohnungen

    Zur Unter­bringung von Asyl­be­wer­bern mietet die Stadtver­wal­tung 20 Drei-Raum-Woh­nun­gen für jew­eils fünf Per­so­n­en in der Wils­druf­fer Vorstadt an. Pro Quadrat­meter zahlt die Stadt dafür ca. 9,60 Euro im Monat, hinzu kom­men Ausstat­tungskosten pro Woh­nung in Höhe von 3.100 Euro. Die Anwohn­er wur­den am 4. Okto­ber per Post­wurf­sendung informiert und somit vor vol­len­de­ten Tat­sachen gestellt. Welche Per­so­n­en­grup­pen einziehen sollen, ist nicht bekan­nt (AF3564/23). AfD-Stadträtin Silke Schöps hält das für falsch: “Die Stadtver­wal­tung ver­stärkt den drama­tis­chen Woh­nungs­man­gel in Dres­den, vor allem für junge Fam­i­lien mit niedrigem Einkom­men. Die zen­trale Unter­bringung von Asyl­be­wer­bern ist hier geboten, um Ein­heimis­che nicht zu benachteili­gen. Auch echte Fachkräfte kann die Stadt nur anziehen, wenn Woh­nun­gen vorhan­den sind. Zudem ist unklar, wie man Woh­nun­gen ausstat­tet, ohne vorher zu…

  • Stadtrat,  Themen

    Bezahlkarte für Asylbewerber verhindert Sozialmissbrauch!

    Während auf allen poli­tis­chen Ebe­nen derzeit viel über die Eindäm­mung der Massen­mi­gra­tion und ihre Fol­gen für Deutsch­land gestrit­ten wird, ergreifen wir die Ini­tia­tive zum Han­deln: Wir wollen nicht nur darüber reden, son­dern die “Bezahlka­rte” in Dres­den auch wirk­lich ein­führen und haben einen entsprechende Antrag in den Geschäfts­gang des Stad­trats einge­bracht! Der aktuelle Flüchtlingszus­trom bringt vor allem die Kom­munen an ihre Belas­tungs­gren­ze. Sie sind mit der prekären Sit­u­a­tion über­fordert. In der Folge ergeben sich erhe­bliche neg­a­tive Auswirkun­gen auf die Finanzen der Kom­munen. Die Stadt Dres­den muss deshalb die Erfül­lung ihrer Pflich­tauf­gaben so aus­gestal­ten, dass Anreize für eine unges­teuerte Migra­tion nach Deutsch­land gesenkt wer­den. Die hohen Sozialleis­tun­gen für Asyl­be­wer­ber sind ein Grund dafür, dass über­mäßig viele Flüchtlinge einen Aufen­thalt in Deutsch­land gegenüber…

  • Reden,  Stadtrat

    Weitere Millionen für Asyl-Unterbringung in Dresden

    Der Stad­trat hat in sein­er Sitzung am 7. Sep­tem­ber 2023 weit­ere 41,8 Mil­lio­nen Euro wegen Mehrbe­darf für Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz beschlossen. Die AfD-Frak­tion stimmte geschlossen dage­gen. „Die Unter­bringung von Asyl­be­wer­bern ist eine kom­mu­nale Pflich­tauf­gabe. Aber den­noch ste­hen die Kosten in keinem Ver­hält­nis mehr“, betont AfD-Stadträtin Dr. Silke Schöps. „Das Geld fehlt an ander­er Stelle. Die Folge ist eine Haushaltssperre. Während die Bürg­er den Gür­tel immer enger schnallen müssen, wer­den Hotels und Con­tain­er zu Mond­preisen angemietet und Luxu­sun­terkün­fte wie die ehe­ma­li­gen City­her­berge an der Lingn­er­allee eröffnet. Die AfD-Frak­tion fordert vom Ober­bürg­er­meis­ter, endlich gegenüber Land und Bund auf einen Kur­swech­sel in der ver­fehlten Migra­tionspoli­tik zu drän­gen.“ Hier geht es zum Video der Rede auf YouTube.

  • Stadtrat,  Themen

    “Modernstes Flüchtlingsheim” in Dresden

    Heute war ich bei der öffentlichen Besich­ti­gung der neuen Asy­lun­terkun­ft Lingn­er­allee 3 in Dres­den. Das frühere Hotel “City-Her­berge” wird 140 Asyl­be­wer­ber beherber­gen, z. T. auch in Einzelz­im­mern und mit Run­dum-Betreu­ung und ‑Ver­sorgung: Kan­tine mit drei Malzeit­en, Friseur, Gebet­sraum und organ­isierten Freizei­tange­boten. Das alles auf Kosten des Steuerzahlers und zu Las­ten des sozialen Friedens, der Sicher­heit und Leben­squal­ität in unser­er Stadt. Hier noch ein paar Fotos aus dem Inneren der neuen Asy­lun­terkun­ft, die sich im Stadtzen­trum und in der unmit­tel­baren Nähe des Dres­d­ner Wochen­mark­tes und der bei Dres­d­nern und Touris­ten beliebten Parkan­lage “Großer Garten” befind­et.

  • Stadtrat,  Themen

    AfD fordert Transparenz in der Dresdner Asylpolitik

    In weniger als zehn Jahren hat sich die Zahl der Ein­wohn­er mit Migra­tionsh­in­ter­grund oder aus­ländis­ch­er Staats­bürg­er­schaft in Dres­den mehr als ver­dop­pelt. Die Ver­wal­tung muss ihre Möglichkeit­en auss­chöpfen, um Migranten zu ein­er Rück­kehr in ihre Heimatlän­der bewe­gen! Die sozialen Fol­gen dieser Entwick­lung sind an vie­len Orten zu spüren. Beson­ders in Stadt­teilen wie Prohlis oder Cot­ta lässt die Stadt­poli­tik viele Bürg­er mit den daraus fol­gen­den Prob­le­men alleine. Mit unserem Antrag auf ein „Effek­tives Ver­wal­tungs­man­age­ment im Kon­text Asyl und Migra­tion“, der am Don­ner­stag im Stad­trat disku­tiert wer­den soll, geben wir dem Ober­bürg­er­meis­ter und sein­er Ver­wal­tung die Chance, es in Zukun­ft bess­er zu machen: AfD-Stadträtin Daniela Wal­ter meint dazu: „Die tief­greifende Verän­derung der Stadt­bevölkerung stellt uns alle vor große Her­aus­forderun­gen. Doch aus Angst, eigene…

  • Stadtrat

    Haushaltssperre: Dresden hat ein Ausgabenproblem

    Neben den 45 Mil­lio­nen Euro Mehrkosten, die durch die Unter­bringung von Asyl­be­wer­bern und Per­so­n­en aus der Ukraine in 2023 zu Buche ste­hen, kom­men auf die Stadt Dres­den in nahezu allen sozialen Bere­ichen erhe­bliche Mehraus­gaben zu. Die Migra­tion in unsere Stadt erhöht die Fal­lzahlen in allen sozialen Ein­rich­tun­gen, während die Energiekrise Betriebs- und Per­son­alkosten in die Höhe treibt.  Bere­its jet­zt beste­hen Haushalt­srisiken in Gesamthöhe von 81,4 Mil­lio­nen Euro, davon sind über 58 Mil­lio­nen Euro nicht durch Ein­nah­men gedeckt. Für 2024 kön­nten Deck­ungslück­en von fast 100 Mil­lio­nen Euro entste­hen. Auch die Hil­fen des Freis­taates wer­den nicht dafür aus­re­ichen, dieses Loch zu stopfen. Den­noch drän­gen die großen Frak­tio­nen von CDU bis Linke auf weit­ere, zusät­zliche Aus­gaben. Allein der Ankauf von Vonovia-Woh­nun­gen oder der…