• Standpunkte

    Jede Men­ge Scheinheiligkeit

    Letz­tes Wochen­en­de wur­de die Stutt­gar­ter Innen­stadt von einemein gewalt­tä­ti­gen, ran­da­lie­ren­den und plün­dern­den Mob heim­ge­sucht. Die Gewalt­tä­ter sind dabei auch äußerst bru­tal auf die zur Befrie­dung der Situa­ti­on und Ver­hin­de­rung wei­te­rer Straf­ta­ten ein­ge­setz­te Poli­zi­sten los­ge­gan­gen, haben sie mit Pfla­ster­stei­nen bewor­fen und kör­per­lich angegriffen. Der Schock ange­sichts der Gewalt und blin­den Zer­stö­rungs­wut ist groß, der mate­ri­el­le Scha­den nicht weni­ger. Pikan­ter­wei­se wird Baden-Würt­tem­berg seit Jah­ren von einer grün-schwar­zen Lan­des­ge­gie­rung regiert (=her­un­ter­ge­wirt­schaf­tet). Nahe­lie­gend ist nun, die Fra­ge nach den Ver­ant­wort­li­chen für die­se Gewalt­or­gie zu stel­len. Poli­zei, Behör­den, Poli­tik und der Medi­en-Main­s­tram hal­ten sich auf­fal­lend bedeckt, den Kreis der Ran­da­lie­rer näher zu iden­ti­fi­zie­ren. Erfah­rungs­ge­mäß kann man dar­aus ablei­ten, dass es kei­ne – wie auch immer…

  • Anfragen,  Bildung&Soziales

    Anfra­ge zu Frau­en­häu­sern in Dresden

    Datum: 23. DEZ. 2019 Frau­en­häu­ser in Dresden AF0198/​19 Sehr geehr­te Frau Dr. Schöps, zu Ihrer Anfra­ge erlau­be ich mir zunächst den Hin­weis, dass mei­ner Ansicht nach kein Anspruch auf Beant­wor­tung besteht. Nach der Recht­spre­chung des Säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts besteht für ein­zel­ne Stadt­ratsmitglieder ein Ant­wort­an­spruch nach § 28 Abs. 6 Sächs­Ge­mO nur dann, wenn ledig­lich eine ein­zel­ne Ange­le­gen­heit, d. h. ein einzelner/​konkreter Lebens­sach­ver­halt betrof­fen ist. Ein Ant­wort­an­spruch besteht jedoch nicht, wenn die Anfra­ge dar­auf abzielt, sich einen all­ge­mei­nen Über­blick zu ver­schaf­fen. Ein kon­kre­ter Lebens­sach­ver­halt ist dann gege­ben, wenn er nach Ort, Zeit und dem Kreis der even­tu­ell betrof­fe­nen Per­so­nen bestimm­bar ist; dabei muss zwi­schen die­sen Ele­men­ten eine inhalt­li­che Ver­bin­dung vor­han­den sein; vgl. SächsOVG, Urt. v.…