Wiedereinweihung des Dostojewski-Denkmals
Am vergangenen Samstag nahm ich an der feierlichen Wiedereinweihung des Dostojewski-Denkmals in Dresden teil. Die Statue des großen russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski hat nun einen neuen Interimsstandort neben der Russisch-Orthodoxen Kirche in der Fritz-Löffler-Straße gefunden. Ursprünglich stand das Denkmal am Ostra-Ufer, zwischen dem Sächsischen Landtag und dem Internationalen Kongresszentrum. Im Zuge der Erweiterungsbauten am Landtag musste es im Sommer 2025 abgebaut und eingelagert werden, um es vor möglichen Schäden durch die Bauarbeiten zu schützen. Das Deutsch-Russische Kulturinstitut übernahm federführend die Suche nach einem geeigneten Zwischenstandort und setzte die Verlegung in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Dresden und der Denkmalschutzbehörde um. Bis zum voraussichtlichen Abschluss der Bauarbeiten Anfang 2031 soll das Denkmal nun an diesem Ort verbleiben, ehe eine Rückkehr an seinen…
Stadtverwaltung: Werbewand vor “Panzerkette” war Fehler
Wie berichtet, war die Gedenkstätte “Panzerkette” am Postplatz ausgerechnet am 17. Juni durch eine großformatige Werbewand der REWE-Team-Challenge verdeckt worden („Gedenken zum 17. Juni – Wo ist die Panzerkette?”). Ich hatte daraufhin eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet. Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat diese nun mit Schreiben vom 6. Juli 2026 beantwortet (AF1441/26). Demnach basierte der Termin der Veranstaltung auf der Anzeige des Veranstalters, der als Veranstaltungsfläche den gesamten Bereich zwischen Annenstraße, Postplatz/Marienstraße und Freiberger Straße angegeben hatte – ein Areal, auf dem sich auch das Denkmal befindet. Weder die koordinierende noch die flächenverwaltende Organisationseinheit hatten den Termin beanstandet. Die Fotowand selbst wurde im Rahmen der Sondernutzungserlaubnis für die Rewe-Teamchallenge genehmigt, der Bescheid erging am 12. Juni 2026. Die Verwaltung weist…
Gedenken zum 17. Juni: Wo ist die “Panzerkette”?
Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 zählt zu den bedeutendsten Ereignissen in der Geschichte unserer Stadt und der deutschen Nachkriegsgeschichte insgesamt. An diesem Tag erhoben sich Arbeiter, Bürger und zahlreiche weitere Menschen in der gesamten DDR gegen die kommunistische Diktatur, gegen Unfreiheit, wirtschaftliche Not und politische Willkür. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen, viele Menschen bezahlten ihren Mut mit dem Leben, mit Haft oder mit dauerhafter beruflicher und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Auch in Dresden gab es an diesem Tag Proteste, die von den Machthabern mit aller Härte unterdrückt wurden. Für die AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat ist das Wachhalten der Erinnerung an diesen Tag und an die Opfer des DDR-Regimes ein zentrales Anliegen. Die Auseinandersetzung mit den beiden deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts…
Dresden empört sich über die Verhöhnung der Bombenopfer
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde in Dresden (Sachsen) eine Gedenkinschrift für die Opfer der Bombardierung 1945 entfernt —wohlgemerkt von der Stadt Dresden selbst! Der Deutschland Kuriert befragte mich dazu. Hier geht es zum Video bei Youtube.
13. Februar-Gedenkstätte auf dem Altmarkt: Stele statt Inschrift
Heute hatte ich die Gelegenheit, den “Ort des Frevels” genau in Augenschein zu nehmen. Die Inschrift zum Gedenken an die auf dem Altmarkt in Dresden verbrannten Opfer des alliierten Bombenterrors von 13./14. Februar 1945 befand sich an der steinernen Balustrade eines der Tiefgarageneingänge. Man sieht deutlich an der Beschaffenheit des Steins, wo die Schicht mit der Inschrift abgetragen wurde. Ich kann mir nicht erklären, warum das im Rahmen von Bauarbeiten auf dem Altmarkt jetzt plötzlich notwendig gewesen sein soll? Die Steinelemente mit der Inschrift blieben im Rahmen der vor über einem Monat — im November 2023 — abgeschlossenen Bauarbeiten unberührt. Es ist lediglich — gemäß Stadtratsbeschluss — das Pflaster erneuert worden (jetzt geschnittenes Pflaster) und die im Boden versenkten Elektroanschlüsse…
Gedenktafel für die Opfer des 13. Februar 1945 entfernt — Stadt schweigt
Das ist bereits bekannt: Das Denkmal für die Opfer des 13./14. Februar 1945 auf dem Dresdner Altmarkt wurde entfernt. Getroffen wurde diese Entscheidung ohne die Einbindung des Stadtrates. Von der Stadt Dresden gibt es bislang keine Erklärung. Auch Presseanfragen dazu blieben bislang offenbar unbeantwortet. Schon häufig stand die Art des Gedenkens zur Debatte. Auch unsere Fraktion kritisierte bereits den teils intransparenten Umgang mit einer möglichen Neugestaltung der Gedenkstätte am Altmarkt. Diese Fakten sind uns dazu bekannt: Im Rahmen der Neugestaltung des Altmarktes beschloss der Dresdner Stadtrat im Jahr 2018 „die Erinnerungsstelle an den 13. Februar 1945 baulich so zu gestalten, dass die Spannung zwischen historischem Erinnern und der wirtschaftlichen Nutzung des Platzes in ein sensibles Verhältnis gebracht wird“ (V2584/18). Zu…
Anfrage: Im Rahmen des 17. Juni 2023 in Dresden geplante Aktivitäten
Im kommenden Jahr jährt sich der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 zum 70. Mal. Ich wollte von der Stadtverwaltung wissen, wie dieses Ereignis gewürdigt werden soll. Hier die Antwort auf meine Anfrage.
Rede im Stadtrat zu Mehrbedarfen für die Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern
In der Stadtratssitzung vom 16. Dezember 2021 befasste ich mich mit den "Mehrbedarfen für Soziale Leistungen im Jahr 2021 in Höhe von insgesamt 7.215 TEUR".
Rede im Stadtrat am 23. September 2021: An die Opfer religiös motivierter Gewalt erinnern.
Für ein freies Land ist es unvorstellbar, dass ein Mensch einen anderen aus religiösen Motiven tötet. Die AfD-Fraktion ist der Meinung, dass wir in Dresden eine Stätte des Erinnerns und Gedenkens an die Opfer brauchen.
Meine Rede zum Schutz des Denkmals an die Opfer des 13. Februars im Stadtrat am 1. Juli 2021
Wir fordern deshalb von der Stadtverwaltung, endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, zumindest erst mal die Verunreinigungen der Gedenkstätte auf dem Altmarkt durch Schmierereien zu verhindern oder diese wenigstens deutlich zu erschweren.
















