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Fra­ge­stun­de im Stadt­rat: Coro­na-Hil­fen für Kommunen

Mei­ne Fra­ge in der Fra­ge­stun­de im Stadt­rat am 4. Juni 2020. Lei­der war ich erst als Vor­letz­te an der Rei­he, sodass ein Vor­red­ner bereits mei­ne ursprüng­lich ein­ge­reich­te Fra­ge gestellt hat­te und ich mir etwas ein­fal­len las­sen muss­te. Es gilt wie immer das gespro­che­ne Wort.

Sehr geehr­ter Herr Erster Bürgermeister,

ich kom­me noch­mal auf das The­ma Coro­na-Hil­fen für die Kom­mu­nen zurück. Um Wie­der­ho­lun­gen zu ver­mei­den, prä­zi­sie­re ich mei­ne ursprüng­lich ein­ge­reich­te Fragestellung.

Der­zeit sieht es so aus, dass soli­de wirt­schaf­ten­de Kom­mu­nen über­haupt nicht in den Genuss bestimm­ter Instru­men­ta­ri­en Kom­men und fak­tisch schlech­te Haus­halts­füh­rung damit belohnt wird. Das wäre ein fal­sches poli­ti­sches Signal.

Fra­ge: In wel­chem Umfang kann im Ver­gleich zu ande­ren Kom­mu­nen die Lan­des­haupt­stadt Dres­den über­haupt von den z.B. 750 Mil­lio­nen des Frei­staa­tes aber auch den zuge­sag­ten Bun­des­mit­teln pro­fi­tie­ren? Wer­den wir benachteiligt?

Abge­se­hen davon hal­ten vie­le Käm­me­rer in Sach­sen die Hil­fen noch nicht für ausreichend.

Fra­ge: Wie setzt sich der Ober­bür­ger­mei­ster gegen­über dem Frei­staat Sach­sen und dem Bund dafür ein, dass die Kom­mu­nen in der schwie­ri­gen Lage die nöti­ge Unter­stüt­zung erhal­ten – auch wenn sich abzeich­nen soll­te, dass infol­ge der Rezes­si­on die Lücken noch viel grö­ßer wer­den sollten?

Die Ant­wor­ten lie­fer­te der Finanz­bür­ger­mei­ster Dr. Peter Lah­mes (SPD), der aller­dings trotz noch­ma­li­ger Nach­fra­ge nicht bereit war, mei­ne Fra­ge nach den ver­fehl­ten haus­halts­po­li­ti­schen Signa­len an (beson­ders hoch) ver­schul­de­te Gemein­den zu beant­wor­ten. Genau das ist aber zu erwarten.