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[Pressemitteilung:] Unzureichende Buchführung reduziert Erfolgschancen

Ein außer­ge­richt­li­cher Ver­gleich mit der Kran­ken­kas­se AOK PLUS sichert dem Eigen­be­trieb Städ­ti­sches Kli­ni­kum Dres­den immer­hin rund die Hälf­te der gefor­der­ten Lei­stun­gen.

Aus Alt­fäl­len for­der­te das Städ­ti­sche Kli­ni­kum noch eine Sum­me von 872.209,28 Euro, des­sen Zah­lung von der Kran­ken­has­se bean­stan­det und abge­lehnt wur­de. Begrün­det wur­de dies sei­tens der AOK PLUS unter ande­rem mit Fehl­be­le­gun­gen, aber auch bezüg­lich der Kodie­rung. Die Kodie­rung umfasst die syste­ma­ti­sche Doku­men­ta­ti­on von Dia­gno­sen.

Dass es anschei­nend Pro­ble­me bei der medi­zi­ni­schen Buch­füh­rung gab, ist ein Ärger­nis. Eine ordent­li­che Doku­men­ta­ti­on ist nicht nur aus medi­zi­ni­scher, son­dern auch aus betriebs­wirt­schaft­li­cher Sicht not­wen­dig – ohne ent­spre­chen­de Nach­wei­se ent­ge­hen dem Städ­ti­schen Kli­ni­kum Ein­nah­men. Immer­hin konn­te mit der Kran­ken­kas­se eine Eini­gung erzielt wer­den, so dass noch rund die Hälf­te der For­de­run­gen begli­chen wer­den“, begrüßt die finanz­po­li­ti­sche Spre­che­rin der AfD-Frak­ti­on, Dr. Sil­ke Schöps, die Erstat­tung in Höhe von 445.951,53 Euro.

Die sei­tens des Eigen­be­trieb Städ­ti­sches Kli­ni­kum Dres­den ein­ge­reich­te Kla­ge bezüg­lich der offe­nen Abrech­nun­gen Kran­ken­kas­se zur Bewe­gung hin zu einer Eini­gung. „Sol­che Kla­gen sind sehr auf­wen­dig, lang­wie­rig und ent­spre­chend teu­er“, urteilt Dr. Sil­ke Schöps. „Ob dabei alle zum Erfolg geführt hät­ten, darf bezwei­felt wer­den. Der jet­zi­ge Ver­gleich ist für das Städ­ti­sche Kli­ni­kum auf jeden Fall bes­ser als nichts. Aber im Sin­ne der Absi­che­rung und Betriebs­wirt­schaft­lich­keit ist das Städ­ti­sches Kli­ni­kum auf­ge­for­dert, eine Ver­bes­se­rung bei der Kodie­rung zu prü­fen.“