• Aktuelles

    Dammbruch im Mecklenburg-Vorpommern? Zusammenarbeit von CDU und AfD

    In den letz­ten Wochen und Mona­ten bemüh­ten sich ver­schie­de­ne CDU-Par­tei­grö­ßen immer wie­der eif­rig dar­um, jede Koali­ti­ons­ab­sicht mit der AfD strikt aus­zu­schlie­ßen. Aus den hin­te­ren Rei­he der Par­tei wur­de dage­gen die­se Mög­lich­keit – zumin­dest hypo­the­tisch und für die Zukunft – trotz­dem immer wie­der zur Dis­kus­si­on gestellt. Nun heißt, über etwas zu reden und es für mög­lich zu hal­ten noch lan­ge nicht, es dann auch wirk­lich zu tun. Pro­gram­ma­tisch hat sich dazu die CDU ein­fach viel zu weit nach links bewegt, wäh­rend die AfD das poli­ti­sche Feld, dass in den 1980ern noch zum Stamm­land der Uni­on gehör­te, mitt­ler­wei­le rest­los besetzt hat. Gleich­wohl gibt es bis heu­te pro­gram­ma­ti­sche Über­schnei­dun­gen, wie es die­se auch mit…

  • Kultur

    Presseerklärung zum Umgang mit dem Festspielhaus Hellerau (EZKD)

    Presseerklärung der neu gewählten Stadträte der AfD Dresden zum Umgang mit dem Festspielhaus Hellerau (EZKD) Die künf­ti­ge Frak­ti­on der AfD im Stadt­rat der Lan­des­haupt­stadt Dres­den wird die Ver­wen­dung öffent­li­cher Mit­tel im Kul­tur­be­reich einer grund­le­gen­den Über­prü­fung unter­zie­hen. Das gilt auch für das Fest­spiel­haus Hel­lerau, das im Ver­hält­nis zur Brei­ten­wir­kung sei­nes Kul­tur­ange­bo­tes seit Jah­ren einen unver­hält­nis­mä­ßig hohen Zuschuss erhält. Bereits in der Ver­gan­gen­heit erwies sich die Spiel­stät­te wie­der­holt als Fass ohne Boden und die hohen Sub­ven­tio­nen pro Zuschau­er­platz wur­den bereits von ande­ren poli­ti­schen Kräf­ten kri­ti­siert – zu einer Zeit, als die AfD noch gar nicht im Stadt­rat ver­tre­ten war. Auch gegen­wär­tig befin­det sich ein Antrag im Geschäfts­gang des Stadt­ra­tes, der außer­plan­mä­ßi­ge Inve­sti­tio­nen von…

  • Aktuelles

    Pyrrhussieg für die Koalition der Verlierer in Görlitz

    Der rumä­nisch-stäm­mi­ge Trom­pe­ter Octa­via­no Ursu hat es geschafft und ist in der heu­ti­gen Stich­wahl zum Ober­bür­ger­mei­ster von Gör­litz gewählt wor­den. Aber, was ist die­ser Sieg für den CDU-Mann und sei­ne Unter­stüt­zer wert? Spä­te­stens seit­dem der AfD-Mit­be­wer­ber Seba­sti­an Wip­pel im ersten Wahl­gang mit 36,4 Pro­zent der Stim­men an allen ande­ren Kan­di­da­ten vor­bei zog, eska­lier­te poli­ti­sche Stim­mung nicht nur in Gör­litz. Die säch­si­sche Klein­stadt an der Nei­ße im äußer­sten Osten Sach­sens war plötz­lich in den Mit­tel­punkt des media­len wie poli­ti­schen Inter­es­ses gerückt. Es galt mit ver­ein­ten Kräf­ten und einer brei­ten Kam­pa­gne der “Guten”, einen AfD-Wahl­sieg zu ver­hin­dern. Das ist nun gelun­gen, wenn auch knapp. 55,2 Pro­zent Ursu, 44,8 für Wip­pel. Doch dazu muss­ten…

  • Pressemitteilungen

    Presseanfrage zur Mitwirkung der Fraktion der AfD bei der Besetzung der Bürgermeisterstellen 2022

    Zur Fra­ge ob und mit wel­chen Per­so­na­lia sich die künf­ti­ge Frak­ti­on der AfD im Stadt­rat der Lan­des­haupt­stadt Dres­den an der Beset­zung der Bür­ger­mei­ster­stel­len betei­li­gen wird, neh­men wir wie folgt Stel­lung: „Die neue AfD-Frak­ti­on nimmt ihren Wäh­ler­auf­trag ernst, Dres­den für die näch­sten Jah­re mit­zu­ge­stal­ten. Uns ist bewusst, dass uns auf­grund der Grö­ße der Frak­ti­on dabei ein gewis­ses Gewicht im Stadt­rat zukom­men wird. In erster Linie geht es uns um Inhal­te, nicht um die Ver­tei­lung von künf­ti­gen Posten im Rat­haus. Über die Beset­zung der Bür­ger­mei­ster­stel­len 2022 machen wir uns Gedan­ken, wenn es soweit ist. Es gibt der­zeit weit­aus drin­gen­de­re Pro­ble­me in Dres­den, die gelöst wer­den müs­sen und auf die wir unse­re gan­ze…

  • Aktuelles

    Betreutes Denken? – Betreutes Wählen? – Betreute Demokratie?

    Die­se Ver­su­chung ist so alt wie die Demo­kra­tie selbst. Seit der Eta­blie­rung von Wah­len und Abstim­mun­gen als Mit­tel der poli­ti­schen Ent­schei­dungs­fin­dung, ist immer wie­der ver­sucht wor­den, für das “rich­ti­ge” Ergeb­nis zu sor­gen. Sprich: der Wäh­ler­wil­le wur­de mit mehr oder weni­ger unlau­te­ren Mit­teln zum gewünsch­ten Ergeb­nis geführt. So wur­den die Stim­men der Kur­für­sten bei der Kai­ser­wahl im Hei­li­gen Römi­schen Reich Deut­scher Nati­on eben­so gekauft, sie die der Kar­di­nä­le im Kon­kla­ve bei der Papst­wahl. Mit dem demo­kra­ti­scher Ele­men­te des Par­la­men­ta­ris­mus im 19. Jahr­hun­dert, leg­ten die deut­schen Lan­des­für­sten mit Vor­lie­be Hand ans Wahl­recht: So soll­ten mög­li­che “Fal­sch­wäh­ler” – das waren damals vor allem Sozi­al­de­mo­kra­ten – erst gar nicht zur Wahl zuge­las­sen wer­den bzw.…