Aus dem Wahlkreis

[Gastbeitrag:] Infostände im Wahlkreis Zwei (Äußere Neustadt)

In den zurück­lie­gen­den Wochen hiel­ten wir im Gebiet des Wahl­krei­ses Zwei an unter­schied­li­chen Orten Info­stän­de ab. Dabei such­ten wir mit den Bür­gern das Gespräch über inner­par­tei­lich dis­ku­tier­te Inhal­te des auf dem kom­men­den Par­tei­tag zu ver­ab­schie­den­den Kom­mu­nal­wahl­pro­gramms. Ziel war ein Abgleich von The­men­ge­wich­tun­gen der Bür­ger mit denen der enga­gier­ten, im mei­nungs­for­men­den Dis­kurs befind­li­chen Par­tei­mit­glie­der. Den Schwer­punkt bil­de­te dabei das The­ma Bür­ger­haus­halt. Die­se von unse­rer Arbeits­grup­pe „Wirt­schaft und Ver­wal­tung“ ins Gespräch gebrach­te The­men­stel­lung hat­te nicht zuletzt auf dem im Okto­ber durch­ge­führ­ten Pro­gramm­stamm­tisch eine hohe Zustim­mung und brei­te Erwar­tungs­hal­tun­gen unter den teil­neh­men­den Par­tei­mit­glie­dern wecken kön­nen.

Die Begei­ste­rung der zu einem Gespräch berei­ten Bür­ger konn­te nicht ganz jene Höhe der­je­ni­gen auf dem Pro­gramm­stamm­tisch errei­chen. Das Inter­es­se und der Zustim­mungs­grad in Bezug auf die The­men­stel­lung hin­ge­gen war unver­kenn­bar. Der hoch­gra­dig über­wie­gen­de Teil aller Ange­spro­che­nen sieht unbe­scha­det der Vor­gän­ge um jene Bin­dungs­wir­kung des Bür­ger­ent­scheids über die Wald­schlöß­chen­brücke in direk­ten Ele­men­ten der Demo­kra­tie auf kom­mu­na­ler Ebe­ne wei­ter­hin ein anstre­bens­wer­tes Ziel. Annä­hernd die glei­che Anzahl inter­es­sier­ter Gesprächs­teil­neh­mer betrach­tet auch in der nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung eines Bür­ger­haus­hal­tes einen inter­es­san­ten Ansatz. Zumeist bevor­zu­gen sie dabei die ent­schei­dungs­ori­en­tier­te Aus­ge­stal­tung gegen­über kon­su­la­ri­schen For­men und sehen des wei­te­ren Qua­li­tät und Auf­ga­ben­er­fül­lung vor­ran­gig gegen­über der Begeg­nung per­ma­nen­ter Haus­halts­vo­lu­men­stei­ge­run­gen. Den letzt­ge­nann­ten Befund betrach­ten vie­le gleich­wohl aus­neh­mend kri­tisch und wün­schen ihn unter Beob­ach­tung.

Ein nicht uner­heb­li­cher Teil der Ange­spro­che­nen sieht sich, vor­wie­gend mit Hin­weis auf beruf­li­che wie fami­liä­re Bela­stun­gen, jedoch nicht in der Lage, umfäng­lich sach­kund­li­che Befä­hi­gun­gen zu erwer­ben. Auch die erfor­der­li­che Teil­nah­me an peri­odisch wie­der­keh­ren­den, orga­ni­sier­ten Ver­an­stal­tun­gen zur Haus­halts­auf­stel­lung stimmt den Einen oder ande­ren skep­tisch.

Wei­te­re The­men mit hohem Bür­ger­inter­es­se bil­de­ten Fra­gen zum Woh­nen, der Sicher­heit, der Ver­kehrs­ge­stal­tung sowie des Bau­ge­sche­hens. Hier haben allem Anschein nach die Arbeits­grup­pen den Nerv der Bür­ger­schaft getrof­fen.

Autor: Mar­tin Plöt­ze, Spit­zen­kan­di­dat im Wahl­kreis 2