Cityherberge wird Verwaltungs- und Asylstandort
CDU, FDP, SPD, Linke und Grüne haben die Anmietung der Cityherberge beschlossen. Zukünftig sollen in dem ehemaligen Robotron-Gebäude Teile der Stadtverwaltung und bis zu 280 Asylbewerber untergebracht werden. Die AfD-Stadtratsfraktion hat den Plänen eine deutliche Absage erteilt.
AfD-Stadträtin Dr. Silke Schöps hinterfragt die Sinnhaftigkeit im Umgang mit Steuergeldern: „Die baulichen Risiken des Gebäudes werden konsequent kleingeredet. Es handelt sich bei genauem Hinsehen um eine abbruchreife Schrottimmobilie. Und diese wird auch noch mit einem Indexmietvertrag angemietet, der an die Inflation gekoppelt ist. Das Abenteuer Lingnerallee wird so richtig teuer.“
Ein objektiver, unabhängiger Bausachverständiger wurde im Vorfeld nicht beauftragt. Zudem will die Landeshauptstadt Dresden mittels Eigentümerverpflichtung alle Kosten für das Gebäude übernehmen. Die AfD-Stadtratsfraktion sieht in dem Vorhaben ein Fass ohne Boden. „Der Standort ist für die Verwaltungsmitarbeiter nicht zumutbar. Das World Trade Center wäre für die Unterbringung der Verwaltung geeigneter und die wirtschaftlich bessere Alternative“, so Dr. Silke Schöps.


