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Moscheebau in Dresden verhindert

Weg­weisende Entschei­dung im Bauauss­chuss: Dieser beschloss in sein­er gestri­gen Sitzung, einen Bebau­ungs­plan für einen Verkehrsübungsplatz auf dem Moschee­grund­stück in der Marschn­er­straße aufzustellen.

Bis zur Plan­reife soll zudem eine Verän­derungssperre erlassen wer­den. Das bedeutet: Eine Bebau­ung wird über Jahre hin­weg unmöglich. Der for­male Auf­stel­lungs­beschluss und die damit ver­bun­dene Verän­derungssperre durch den gesamten Stad­trat ste­ht zwar noch aus, jedoch ist Auss­chuss­beschluss für die Stadtver­wal­tung bere­its jet­zt hand­lungsweisend und auch im Falle eines zwis­chen­zeitlich ein­gere­icht­en Bauantrages zu berück­sichti­gen.

Der Vor­sitzende der AfD-Frak­tion, Thomas Ladzin­s­ki, kom­men­tiert das wie fol­gt: „Der Moschee­bau auf der Marschn­er­straße ist so gut wie ver­hin­dert. Den Anstoß dafür hat­te die AfD bere­its im ver­gan­genen Jahr gegeben. Die richtige Entschei­dung des Bauauss­chuss­es ist ein wichtiger Erfolg — sowohl für die Anwohn­er als auch für die gesamte Stadt. Radikale Islamis­ten woll­ten mit diesem Bau­vorhaben unser Stadt­bild im Sinne ihrer Ide­olo­gie verän­dern. Dem kon­nten wir nun eine klare Absage erteilen.“