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AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz: Appell der Vernunft gegen Corona-Panik!

<em>Die AfD-Land­tags­frak­tion Rhein­land-Pfalz hat vor eini­gen Tagen, kurz bevor der neue “Lock­down” ver­hängt wurde, einen ein­druck­vollen Appell der Ver­nun­ft angesichts der unhalt­baren Zustände im Zusam­men­hang mit Coro­na in Deutsch­land veröf­fentlicht. Eigentlich alles Bin­sen­weisheit­en und Selb­stver­ständlichkeit­en. Aber wenn ein ganzes Land sys­tem­a­tisch über Monate in den Panik-Modus ver­set­zt wird, müssen auch diese erst mal wieder in Erin­nerung gerufen werden.</em> <strong>Appell der Ver­nun­ft gegen Corona-Panik!</strong> 1.) Wir müssen „mit dem Virus leben ler­nen“ und dür­fen keine Äng­ste schüren, so hat es der <a href=“https://www.merkur.de/welt/hendrik-streeck-corona-virologe-deutschland-morddrohungen-polizei-pandemie-bonn-zr-90081095.html” target=“_blank” rel=“nofollow noopener”>anerkannte Virologe Prof. Hen­drik Streeck immer wieder betont</a>. Denn extreme Gegen­maß­nah­men, die vor allem auf (auch saison­al bed­ingt) steigen­den Infek­tion­szahlen beruhen und die tat­säch­lichen Kranken­stände weit­ge­hend ver­nach­läs­si­gen, rufen gesellschaftliche und wirtschaftliche Fol­gen her­vor, die poten­tiell weitaus gefährlich­er sind als das Virus selb­st. Die Bew­er­tung der Gefährlichkeit der Pan­demie darf sich nicht an der Zahl pos­i­tiv­er PCR-Tests ori­en­tieren, son­dern muss sich nach den harten End­kri­te­rien „Erkrankung, Hos­pi­tal­isierung, Inten­sivbe­hand­lung, Todes­fälle“ richt­en. <em>[Anmerkung: Hier gehts zur <a href=“https://web.archive.org/web/20201101221634/https://www.kbv.de/media/sp/2020–10-30_KBV-Positionspapier_COVID-19.pdf” target=“_blank” rel=“nofollow noopener”>“Gemeinsamen Posi­tion von Wis­senschaft und Ärzteschaft”</a> von Hen­drik Streeck und der Kassenärztliche Bundesvereinigung]</em> 2.) Die Poli­tik sollte Zuver­sicht statt Panik ver­bre­it­en und sich für eine schnell­st­mögliche Rück­kehr zur Nor­mal­ität ein­set­zen. Dabei dür­fen wir uns nicht auf die Betra­ch­tung der unmit­tel­baren Gesund­heits­ge­fährdun­gen durch Coro­na beschränken, son­dern sind ange­hal­ten, eine Abwä­gung unter­schiedlich­er gesamt­ge­sellschaftlich­er Aspek­te sowie eine umfassende Betra­ch­tung und Bew­er­tung aller gesund­heitlichen Risiken und „Kol­lat­er­alschä­den“ vorzunehmen. So sind zum Beispiel viele Men­schen mit anderen Befun­den <a href=“https://www.merkur.de/welt/coronavirus-deutschland-rechtsmediziner-tsokos-lockdown-zahlen-infizierte-ndr-zr-90060965.html” target=“_blank” rel=“nofollow noopener”>augenscheinlich aus Coro­na-Angst nicht zum Arzt oder ins Kranken­haus gegan­gen, wodurch teil­weise erforder­liche Behand­lun­gen unterblieben</a>. 3.) Wir sagen Ja zu sin­nvollen Schutz­maß­nah­men und notwendi­gen Über­brück­ung­shil­fen für unsere Wirtschaft, aber <a href=“https://silke-schoeps.de/2020/11/02/1838/” target=“_blank” rel=“nofollow noopener”>Nein zu unver­hält­nis­mäßi­gen Eingriffen</a>, die mehr schaden als nutzen: Lock­down von Wirtschaft, Gas­tronomie und Kul­turein­rich­tun­gen, Sperrstun­den, Beherber­gungsver­boten, Schulschließun­gen und Maskenpflicht im Unter­richt. Dabei möcht­en wir die Maß­nah­men dif­feren­zieren und Risiko­grup­pen schützen anstatt das soziale und gesellschaftliche Leben voll­ständig herun­terz­u­fahren. Wir set­zen mehr auf die Eigen­ver­ant­wor­tung von Men­schen, als sie durch staatliche Maß­nah­men zu reg­ulieren und zu ent­mündi­gen. 4.) Ein zweit­er Lock­down, ob als „Lock­down Light“ oder erneut über mehrere Wochen hin­weg, wäre eine Katas­tro­phe, deren immenser Schaden abse­hbar in keinem Ver­hält­nis zum Nutzen ste­ht. Die Fol­gen wären: zahllose Ent­las­sun­gen, Kurzarbeit, Insol­ven­zen und all­ge­mein deut­lich schlechtere Zukun­ftsper­spek­tiv­en. Hinzu kämen schw­er­wiegende Her­aus­forderun­gen bei der Pla­nung der häus­lichen und famil­iären Abläufe und damit für die Betrof­fe­nen deut­lich ver­mehrter Stress und stress­be­d­ingte organ­is­che und psy­chis­che Belas­tun­gen, die bis hin zu Depres­sio­nen und Suiziden gehen kön­nen. 5.) Zur Aufrechter­hal­tung eines qual­i­ta­tiv hochw­er­ti­gen Gesund­heitssys­tems braucht es eine starke Wirtschaft. Weniger Geld für Forschung und Entwick­lung und das Gesund­heitswe­sen als solch­es führt zu ein­er ins­ge­samt schlechteren medi­zinis­chen Ver­sorgung und dazu, dass neue Prä­parate später entwick­elt wer­den, was bei­des mit­tel- bis langfristig eben­falls neg­a­tive gesund­heitliche Fol­gen her­vor­ruft. 6.) Als unver­ant­wortlich eracht­en wir auch die ten­den­zielle Abkop­plung des Coro­na-Man­age­ments von ver­fas­sungsrechtlich garantierten Demokratie- und Frei­heit­srecht­en. Die Par­la­mente müssen wieder das Heft des Han­delns in die Hand nehmen und das dauer­hafte Regieren über Verord­nun­gen und Gremien, die in unser­er Ver­fas­sung gar nicht vorge­se­hen sind (Kan­z­lerin mit Min­is­ter­präsi­den­ten), schnell­stens been­den. Wichtige Entschei­dun­gen brauchen eine geset­zliche Grund­lage, die per­ma­nent über­prüft und gegebe­nen­falls kor­rigiert wer­den muss. 7.) Die teil­weise erhe­blichen Ein­schränkun­gen von Grun­drecht­en wie Reise­frei­heit, Berufs­frei­heit, Ver­samm­lungs­frei­heit und Unver­let­zlichkeit der Woh­nung müssen beson­ders gut begrün­det wer­den, vor allem, wenn sie länger andauern. 8.) Die seit Monat­en andauernde Ver­schul­dungspoli­tik auf allen Ebe­nen und das Brechen jeglich­er Haushalts­diszi­plin und Sparsamkeit­ser­wä­gun­gen sind eine schwere Hypothek. Die Fol­gen dieser Poli­tik wer­den alle Bürg­er unseres Lan­des schon in naher Zukun­ft erhe­blich belas­ten. Für die nach­fol­gen­den Gen­er­a­tio­nen addieren sich diese neuen gewalti­gen Schulden zu jenen bere­its länger ange­häuften riesi­gen Verbindlichkeit­en, die sie ohne­hin kaum tra­gen kön­nen. 9.) Wir erk­lären uns sol­i­darisch mit jenen vom Coro­na-Man­age­ment der Regierun­gen nicht sel­ten exis­ten­tiell betrof­fe­nen Beruf­s­grup­pen: den Einzel­händlern, Gas­tronomen und Hote­liers, Selb­ständi­gen, Kul­turschaf­fend­en, der gesamten Reise- und Ver­anstal­tungs­branche, Schaustellern, Tax­i­fahrern u.v.a. Darüber hin­aus bekla­gen wir aufs Tief­ste ein um sich greifend­es Kli­ma der sozialen Vere­inzelung und Vere­in­samung, das nicht zulet­zt die Alten, Kranken und Schwachen trifft, aber auch den Kindern, Jugendlichen und Stu­den­ten wertvolle Erfahrun­gen und Lebens­freude raubt. 10.) Vor dem Hin­ter­grund aller genan­nten Punk­te wird <a href=“https://silke-schoeps.de/2020/11/01/impressionen-von-der-querdenken-demo-in-dresden-am-31–10-2020/” target=“_blank” rel=“noopener”>demokratischer Bürg­er­protest zur Bürgerpflicht</a>! Wenn unter der Regentschaft von Kan­z­lerin Merkel ein völ­lig über­zo­genes Krisen­man­age­ment die Zukun­ft Deutsch­lands erneut drama­tisch gefährdet, so erin­nert das an die <a href=“https://silke-schoeps.de/2020/10/23/islamistischer-messer-terror-in-dresden/”>selbstzerstörerischen Grenzöffnungen</a> und die durch diese ermöglicht­en Massen­mi­gra­tio­nen vom Herb­st 2015. So wie damals erheben wir als Alter­na­tive für Deutsch­land auch fünf Jahre danach in aller Deut­lichkeit unsere Stimme als Oppo­si­tion. Hier geht es zum “Appell der Ver­nun­ft” der AfD-Frak­tion im Land­tag Rhein­land-Pfalz <a href=“https://www.afd-rlp-fraktion.de/coronakrise-in-rheinland-pfalz” target=“_blank” rel=“noopener”>https://www.afd-rlp-fraktion.de/coronakrise-in-rheinland-pfalz</a>