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[Pres­se­mit­tei­lung:] Ver­schul­dungs­ver­bot in Dres­den – „Die Lin­ke“ muss das Haus­hal­ten noch lernen

“Die AfD-Frak­ti­on im Stadt­rat bleibt dem Grund­satz der Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit auch in Zei­ten lee­rer Kas­sen ver­pflich­tet”, erklärt die finanz­po­li­ti­sche Spre­che­rin der AfD-Frak­ti­on, Dr. Sil­ke Schöps.

„Wer von den Lin­ken meint, dass die Coro­na-Kri­se nicht ohne schmerz­haf­te Aus­ga­ben­kür­zun­gen zu bewäl­ti­gen ist, zeigt, dass er für ver­ant­wort­li­ches Regie­ren nicht geeig­net ist. Wenn die Lan­des­haupt­stadt Dres­den mit erheb­li­chen Ein­nah­me­aus­fäl­len im drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich zu rech­nen hat, kann man doch nicht so tun, als sei nichts gewe­sen und wei­ter­ma­chen wie bis­her. Da ist es drin­gend gebo­ten, das Geld zusam­men­zu­hal­ten und Ein­spa­run­gen vor­zu­neh­men. Das Ver­schul­dungs­ver­bot der Lan­des­haupt­stadt Dres­den gilt – auch im Inter­es­se zukünf­ti­ger Genera­tio­nen – wei­ter­hin. Die Kon­se­quenz für die ver­ant­wort­li­chen poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ger kann nur sein, mit Bedacht die not­wen­di­gen und mach­ba­ren Kür­zun­gen vor­zu­neh­men, auch wenn es im kon­kre­ten Fall schmerzt.

Der „Offe­nen Brief“ des Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den sowie der bei­den Vor­sit­zen­den des Stadt­ver­ban­des der Lin­ken ist in unse­ren Augen des­halb nicht ziel­füh­rend. Wir sehen dar­in den faden­schei­ni­gen Ver­such, die eige­ne poli­ti­sche Kli­en­tel auf Kosten der All­ge­mein­heit und künf­ti­ger Genera­tio­nen scho­nen zu wollen.“


Anmer­kung:

Es ist schon bemer­kens­wert, wie Kryp­to-Kom­mu­ni­sten ver­su­chen, den Ein­druck wirt­schafts- und finanz­po­li­ti­scher Kom­pe­tenz zu erwecken. Ich bin gespannt, wie der Öffent­lich­keit schmack­haft gemacht wer­den wird, dass um den Preis eige­ner Ein­schrän­kun­gen – mög­li­cher­wei­se sogar Steu­er­erhö­hun­gen – auch in der schlimm­sten Wirt­schafts- und Finanz­kri­se seit dem Ende des Zwei­ten Welt­kriegs wei­ter­hin lin­ke Min­der­hei­ten-Luxus-Idyl­len mit Steu­er­geld ohne jede Ein­schrän­kung durch­ge­füt­tert wer­den sol­len. Genau die sind näm­lich in den letz­ten Jah­ren suk­zes­si­ve mit unse­rem (Steuer-)Geld aus­ge­baut worden.

Eines scheint sicher: Geht es nach Rot-Rot-Grün(-Schwarz?) fällt als erstes das Neu­ver­schul­dungs­ver­bot in der Haupt­sat­zung. Und ohne wir uns ver­se­hen, steckt unse­re Stadt schon wie­der mit­ten in der Schul­den­spi­ra­le. Ist der Ruf näm­lich erst ein­mal rui­niert, machen sich immer wei­ter neue Schul­den dann ganz unge­niert… Was das für den Haus­halt der Stadt bedeu­ten wür­de, konn­te ich zu Beginn mei­nes ersten »Stadt­rats­le­bens« mit­ver­fol­gen. Im Ver­gleich zur heu­ti­gen Situa­ti­on war das damals ver­mut­lich Kin­der­gar­ten. Dres­den hat es wirk­lich bes­ser verdient!