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[Pressemitteilung:] Kommunen brauchen Corona-Unterstützung

Die finan­zi­el­le Situa­ti­on der Kom­mu­nen in Sach­sen ist durch die Coro­na-Pan­de­mie und die durch den durch den Frei­staat Sach­sen ver­füg­ten Lock-Down der Wirt­schaft äußerst ange­spannt. Die Haus­halts­sper­re in Dres­den ist dafür das beste Bei­spiel“, sagt Dr. Sil­ke Schöps, finanz­po­li­ti­sche Spre­che­rin der AfD-Frak­ti­on im Stadt­rat der Lan­des­haupt­stadt Dres­den.

Sei­tens des Frei­staa­tes müs­sen jetzt schnel­le finan­zi­el­le Hil­fen für die säch­si­schen Städ­te und Gemein­den auf den Weg gebracht wer­den, andern­falls dro­hen har­sche Ein­schnit­te bei den frei­wil­li­gen Lei­stun­gen und der öffent­li­chen Daseins­vor­sor­ge“, führt Dr. Schöps näher aus.

Die säch­si­sche AfD-Land­tags­frak­ti­on hat ein ‚Gesetz über pau­scha­le Zuwei­sun­gen an die Kom­mu­nen zur Bewäl­ti­gung der Fol­gen der Coro­na-Pan­de­mie‘ mit einem Volu­men von 600 Mio. Euro ein­ge­bracht. Die Gel­der sol­len den Kom­mu­nen hel­fen, Mehr­aus­ga­ben auf­grund der Pan­de­mie, z.B. in den Gesund­heits­äm­tern, oder die wei­ter­lau­fen­den Kosten in öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen, wie Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen, tou­ri­sti­schen Ein­rich­tun­gen oder Muse­en zu finan­zie­ren oder zurück­ge­hen­den Steu­er­ein­nah­men zumin­dest zum Teil zu kom­pen­sie­ren. Für Dres­den sieht der Ent­wurf pau­scha­le Zuwei­sun­gen in Höhe von 80 Mio. Euro vor“, erklärt Dr. Schöps.

Ober­bür­ger­mei­ster Hil­bert und Finanz­bür­ger­mei­ster Lames müs­sen sich beim Frei­staat Sach­sen für sol­che pau­scha­len Finanz­hil­fen ein­setz­ten. Kommt eine sol­che Hil­fe nicht, droht die Gefahr, dass die Kom­mu­nen aus eige­ner Kraft die gewal­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen stem­men müs­sen. Das bedeu­tet aber letzt­lich höhe­re kom­mu­na­le Steu­ern, Abga­ben und Gebüh­ren. Das ist den Bür­gern, viel­fach selbst von den wirt­schaft­li­chen Ein­bu­ßen durch den weit­ge­hen­den Lock-Down der Wirt­schaft nicht zuzu­mu­ten“, stellt Dr. Schöps klar.