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Bericht aus der Sitzung des SBR Cotta am 10. September 2020

Dies­mal fand die Sitzung des SBR Cot­ta im Ple­narsaal des Rathaus­es statt. Die Bürg­er­schaft war ins­beson­dere zum The­ma Bebau­ung in drit­ter Rei­he am Leutewitzer Park (Auf­stel­lungs­beschluss eines entsprechen­den Bebau­ungs­plans) ein­ge­laden. Dieser Tage­sor­d­nungspunkt wurde jedoch kurzfristig von der Tage­sor­d­nung genom­men, da der Bauauss­chuss des Stad­trates noch entsprechende Vorar­beit leis­ten muss. Die kurze Diskus­sion darüber zeigte jedoch auf, dass hier­bei Naturschutz und Erhol­ung mehr Beach­tung find­en soll­ten, als eine Bebau­ung des Gelän­des. Beze­ich­nend war dabei, dass der Antrag auf eine Anfrage an den Ober­bürg­er­meis­ter fast zugle­ich von AfD und ein­er inter­frak­tionellen Allianz aus den Alt­parteien ein­gere­icht wurde, jedoch unsere Antrag abgelehnt und der im Ergeb­nis der sehr ähn­liche “inter­frak­tionelle” durchgewunkene wurde. Demokratisch wieder ein­mal sehr frag­würdig. Der Antrag, eine Anfrage an den Ober­bürg­er­meis­ter zum Weg­fall von 38 Stellplätzen im nördlichen Gehweg der Wern­er­straße zu stellen, wurde mit ein­er Enthal­tung angenom­men. Somit ging es jet­zt zu den beschließen­den Förder­anträ­gen: Für die Wieder­auf­stel­lung und Neube­fes­ti­gung ein­er Chris­tus­fig­ur und Not­sicherung ein­er Engelsskulp­tur auf dem Neuen Annen­fried­hof wur­den 959,33 bzw. 9.304,06 Euro — selb­stver­ständlich mit Unter­stützung der AfD — zur Ver­fü­gung gestellt. Der Spielplatz Hebbel­straße bekommt neue Spiel­geräte und Bäume für 54.000 Euro, das Kinder- und Jugend­haus Gor­b­itz einen neuen Bil­lardtisch für 2.204,10 Euro. Die Durch­führung ein­er Mach­barkeitsstudie zur Entwick­lung des Wasser­sportzen­trums Dres­den Cot­ta wurde eben­so mit unseren Stim­men beschlossen wie  das Vorhaben zur Kinder- und Jugend­kon­ferenz und auch die Sanierung der San­itärein­rich­tung im Kinder‑, Jugend- und Fam­i­lien­zen­trum Gor­b­itz. Damit kamen wir zum zweit­en Teil der Sitzung, den bera­ten­den Tage­sor­d­nungspunk­ten. Mit Hil­fe der Freien Wäh­ler gelang es uns, die typ­isch grüne, ein­seit­ige lob­by­is­tis­che Bevorzu­gung der Fahrrad­in­ter­essen zu Ungun­sten der bre­it­en Zahl der Verkehrsteil­nehmer, mit 8 zu 7 Stim­men zu ver­hin­dern. Die Sport­förder­richtlin­ie offen­barte eine ide­ol­o­gisch ein­seit­ige, migra­tions­bevorzu­gende Förderung, sodass die Ver­wal­tungsvor­lage gegen unsere fünf Nein-Stim­men angenom­men wurde. Auch das Fahrrad­konzept wurde gegen die alleini­gen Gegen­stim­men der AfD angenom­men. In Diskus­sio­nen und Abstim­mungen ist lei­der immer noch zu sehen, dass die AfD mit ihren Stim­men allein ist. Diese Nuss zu knack­en muss unser  langfristiges Ziel bleiben. Hans-Joachim Klaudius, SBR Cot­ta