Schnellverfahren gegen Drogendealer: Ein Schritt in die richtige Richtung, aber nicht genug
Gestern (4. Juni 2025) hat das Amtsgericht Dresden einen 23-jährigen Libyer wegen Handels mit Betäubungsmitteln zu einer einjährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt wurde. Die rasche Verurteilung im beschleunigten Verfahren zeigt, dass unsere Justiz in der Lage ist, entschlossen gegen Drogenkriminalität vorzugehen. Der beschuldigte Drogenhändler führte am 3. Juni 2025 auf der Breslauer Straße in Dresden etwa zwei Gramm Kokain und sieben Ecstasy-Tabletten mit sich, dazu 540 Euro Bargeld aus früheren Drogengeschäften. In der Wohnung seiner Mutter in Meißen wurden weitere 1,4 Gramm Kokain und drei Ecstasy-Tabletten gefunden. Diese konsequente Verfolgung ist ein wichtiges Signal, reicht aber nicht aus.
Die Sicherstellung der Drogen und des Bargeldes sowie die Verurteilung sind richtige Schritte, aber sie lösen das Problem nicht an der Wurzel. Dresden und Sachsen dürfen kein Tummelplatz für ausländische Kriminelle sein. Der verurteilte Drogendealer ist kein Einzelfall. Wir sehen immer wieder, dass Personen aus dem Ausland in unsere Stadt kommen und hier Straftaten begehen, die die Sicherheit unserer Bürger gefährden. Drogenhandel zerstört Leben, Familien und ganze Gemeinschaften. Es ist inakzeptabel, dass solche Täter nach einer Bewährungsstrafe einfach in unserer Mitte bleiben dürfen. In viel zu vielen Fällen setzen sie ihre kriminelle Karriere einfach fort.
Ausländischen Straftätern, die wegen Drogenhandels oder anderer schwerer Delikte verurteilt werden, muss das deshalb Aufenthaltsrecht entzogen und sie müssen konsequent abgeschoben werden. Nur so können wir unsere Städte sicherer machen und ein starkes Signal an potenzielle Straftäter senden: Wer in Deutschland Straftaten begeht, hat hier keinen Platz. Die Bewährungsstrafe in diesem Fall mag rechtlich korrekt sein, doch sie ist ein zu schwaches Signal. Eine Abschiebung würde nicht nur die Sicherheit unserer Bürger erhöhen, sondern auch abschreckend auf andere wirken, die glauben, sie könnten in Deutschland ungestraft kriminelle Geschäfte betreiben.
Als Stadträtin der AfD werde ich mich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass unsere Stadt ein Ort bleibt, an dem sich die Bürger sicher fühlen können. Drogenhandel und Kriminalität haben in Dresden keinen Platz – und schon gar nicht, wenn sie von Menschen begangen werden, die unsere Gastfreundschaft missbrauchen.
Quelle: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1087881

