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Wie­der­hol­te Angrif­fe mut­maß­li­cher Linksextremisten

Dr. Sil­ke Schöps, stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der AfD-Frak­ti­on im Stadt­rat der Lan­des­haupt­stadt Dres­den zu den Farb­an­schlä­gen auf den Ver­ein „Kal­eb e. V.“, der u.a. Schwan­ge­re in Not unter­stützt, und eine Kapel­le der katho­li­schen Pius­bru­der­schaft:

„Die Anschlä­ge ste­hen offen­bar im Zusam­men­hang mit dem Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am Mon­tag, den Links­ex­tre­mi­sten für ihre Ideo­lo­gie ver­ein­nah­men woll­ten. Plu­ra­lis­mus, Mei­nungs- und Reli­gi­ons­frei­heit gel­ten in den Augen die­ser soge­nann­ten Femi­ni­stin­nen und ihrer Unter­stüt­zer offen­bar nicht für alle, beson­ders nicht für Ver­tre­ter tra­di­tio­nel­ler und kon­ser­va­ti­ver Wer­te. Müt­ter und ihre Fami­li­en sind das Fun­da­ment unse­rer Gesell­schaft. Das soll hier offen­bar in Fra­ge gestellt wer­den. Immer wie­der wer­den Ein­rich­tun­gen attackiert, die den Links­ex­tre­mi­sten ein Dorn im Auge sind. Der Schutz des unge­bo­re­nen Lebens und das kör­per­li­che und see­li­sche Wohl von Frau­en ist für uns nicht verhandelbar.

Die AfD-Frak­ti­on ver­ur­teilt die Anschlä­ge ent­schie­den und for­dert eine voll­um­fäng­li­che straf­recht­li­che Auf­ar­bei­tung. Poli­tisch moti­vier­te Schmie­re­rei­en sind mitt­ler­wei­le schon fast All­tag in unse­rer Stadt. Straf­ta­ten wie die­se sind kein akzep­ta­bles Mit­tel der poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung und kei­ne Kava­liers­de­lik­te. Auch die poli­zei­li­che Kri­mi­na­li­täts­sta­ti­stik zeigt: Der Links­ex­tre­mis­mus wird immer aggres­si­ver. Allein im Ver­gleich zum Vor­jahr hat sich die Gewalt­kri­mi­na­li­tät Links fast verdoppelt.“

Erfreu­li­cher­wei­se wur­den nach Anga­ben der Poli­zei im Zusam­men­hang mit dem Über­griff auf Kal­eb e.V. die drei Per­so­nen, die die Fas­sa­de in der Bautz­ner Stra­ße mit Schrift­zü­gen in vio­let­ter Far­be besprüht hat­ten, auf fri­scher Tat auf­ge­grif­fen. Ob die­se auch für den Farb­beu­t­el­an­schlag auf die Kapel­le ver­ant­wort­lich sind, steht noch nicht fest.