Standpunkte

US-Prä­si­dent Biden ver­höhnt die Opfer des Bom­ben­ter­rors von Dresden

In mei­nen Augen ist es ein Skan­dal und diplo­ma­tisch gleich ein gan­zer Kübel voll Fett, in das der umstrit­te­ne US-Prä­si­dent Joe Biden hier getappt ist. Behaup­tet er doch, bei der Zer­stö­rung von Dres­den im Febru­ar 1945 sei­en ledig­lich 2.500 Men­schen ums Leben gekom­men. Via Twit­ter ver­brei­te­te sich die­se Ver­höh­nung der Toten jetzt wie ein Lauffeuer:

Es kommt mir nicht zu, zu bewer­ten, ob Herr Biden noch im Voll­be­sitz sei­ner gei­sti­gen Fähig­kei­ten ist oder ob es ihm hier ganz bewusst um eine Rela­ti­vie­rung alli­ier­ter Ver­bre­chen im Zwei­ten Welt­krieg geht. Als Dresd­ne­rin kann ich sowas nicht unwi­der­spro­chen ste­hen lassen!

Wer sich für die tat­säch­li­chen Fak­ten und Hin­ter­grün­de zum alli­ier­ten Bom­ben­ter­ror inter­es­siert, dem emp­feh­le ich einen Arti­kel von Bene­dikt Kai­ser aus dem Jah­re 2015 in der Sezes­si­on und die For­schun­gen des Histo­ri­kers Gerd Bür­gel.