Umsetzung des „Wohnungsbauturbos“ in Dresden
Der sogenannte „Wohnungsbauturbo“ – die Novelle des Baugesetzbuches vom 27. Oktober 2025 – wird in Dresden durch die Vorlage V0677/25 des Oberbürgermeisters umgesetzt. Der Stadtbezirksbeirat Dresden-Plauen hat in seiner Sitzung am 10. März 2026 mehrheitlich den Erleichterungen für Bauherren zugestimmt. Es wird im Anwendungsbereich des Bauturbos vor allem eine deutliche Zeitersparnis bei der Umsetzung der Bauvorhaben geben. Wesentliche Änderungen durch den „Bauturbo“ Bislang waren Abweichungen von Bebauungsplänen nur in engen Grenzen möglich. Das neue Recht erlaubt nun auch Abweichungen von den Grundzügen der Planung, insbesondere hinsichtlich der Nutzungsart in Gewerbe- und Mischgebieten. Im ungeplanten Innenbereich muss ein Gebäude nicht mehr zwingend in die umgebende Bebauung eingefügt werden. Im Außenbereich wird Bauen erleichtert, sofern ein baulicher Zusammenhang mit bestehender Bebauung besteht.…
Stadt mietet Asylwohnungen
Zur Unterbringung von Asylbewerbern mietet die Stadtverwaltung 20 Drei-Raum-Wohnungen für jeweils fünf Personen in der Wilsdruffer Vorstadt an. Pro Quadratmeter zahlt die Stadt dafür ca. 9,60 Euro im Monat, hinzu kommen Ausstattungskosten pro Wohnung in Höhe von 3.100 Euro. Die Anwohner wurden am 4. Oktober per Postwurfsendung informiert und somit vor vollendeten Tatsachen gestellt. Welche Personengruppen einziehen sollen, ist nicht bekannt (AF3564/23). AfD-Stadträtin Silke Schöps hält das für falsch: “Die Stadtverwaltung verstärkt den dramatischen Wohnungsmangel in Dresden, vor allem für junge Familien mit niedrigem Einkommen. Die zentrale Unterbringung von Asylbewerbern ist hier geboten, um Einheimische nicht zu benachteiligen. Auch echte Fachkräfte kann die Stadt nur anziehen, wenn Wohnungen vorhanden sind. Zudem ist unklar, wie man Wohnungen ausstattet, ohne vorher zu…
Meine Rede im Stadtrat am 22. Juli 2021 zum Antrag “Offensive für bezahlbaren Wohnraum”
Für uns ist bekanntlich das Projekt WID als solches schon eine falsche Weichenstellung. Weder in Dresden – mit stagnierender Einwohnerzahl –, noch sonstwo in ganz Sachsen haben wir einen angespannten Wohnungsmarkt. Das ist vor allem ein ideologisch gemachtes Problem.








