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    Brief an die Pres­se zur Quer­den­ken-Demo in Leipzig

    Die­ser Brief eines mir per­sön­lich bekann­ten Autors fasst die Pro­ble­me in der Bericht­erstat­tung und Beur­tei­lung der Quer­den­ken-Demo von Sei­ten der Pres­se bzw. staats­tra­gen­den Poli­tik sehr gut zusam­men. Es ist unfass­bar, wie mitt­ler­wei­le Fak­ten zurecht gebo­gen wer­den, nur um die rich­ti­gen ideo­lo­gi­schen Schluss­fol­ge­run­gen und Hand­lungs­wei­sen dar­aus ablei­ten zu können. Sehr geehr­te Redak­teu­rin­nen und Redakteure, in meh­re­ren Arti­keln der letz­ten Tage ver­brei­ten sie zu die­ser Demo schon in sich wider­sprüch­li­che und irre­füh­ren­de Mel­dun­gen. Das betrifft sowohl ein­zel­ne Bild­un­ter­schrif­ten zu den ver­öf­fent­lich­ten Bil­dern als auch gan­ze Artikel. Nach der Urteils­be­grün­dung hielt Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Platz von 111.401 m² zu Recht für groß genug, um 16.000 Demon­stran­ten unter Ein­hal­tung des Min­dest­ab­stands aufzunehmen. Sie berich­te­ten nun mehr­fach, dass…

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    Quer­den­ken-Demo in Leip­zig: Wie sich die Regie­ren­den ihre Rea­li­tät zurecht lügen

    Mit etwas Abstand nun eine klei­ne Nach­be­trach­tung der Quer­den­ken-Demo in Leip­zig vom letz­ten Sonn­abend (7.11.2020). In den Medi­en konn­te man z.T. ja regel­rech­te Hor­ror-Mel­dung lesen. Man lies prak­tisch nichts aus, um die Quer­den­ken-Bewe­gung in ein mög­lichst schlech­tes Licht zu rücken und ihr eine laten­te Gewalt­be­reit­schaft anzu­dich­ten. Ich war aber dabei und kann bezeu­gen, dass die »Quer­den­ker« sich fried­lich ver­sam­melt haben. Von Ran­ge­lei­en habe ich per­sön­lich abso­lut nichts mit­be­kom­men, auch nichts von den „Extre­mi­sten, Chao­ten, gewalt­be­rei­te Men­schen“, die die Bun­des­re­gie­rung in Leip­zig ver­mu­tet. Zumin­dest waren die nicht Teil unse­rer Demo. Aller­dings war mir auf­ge­fal­len, dass sich zwi­schen den fried­lich-fröh­li­chen Demon­stran­ten Per­so­nen beweg­ten, die auf der Demo irgend­wie »falsch« waren. Sie schie­nen nicht…