Stadtbezirksbeirat,  Wahlkreis

Neubaupläne für Uni-Schule am Höckendorfer Weg vorgestellt

Im Stadt­bezirks­beirat Plauen wur­den die Pläne für den Neubau eines Schul­cam­pus für die Uni­ver­sitäts­ge­mein­schaftss­chule am Stan­dort Höck­endor­fer Weg 2 vorgestellt. Das bish­er am Stan­dort vorhan­dene Schul­ge­bäude soll umge­baut und erweit­ert wer­den, um kün­ftig die Klassen 1 bis 12 der Uni-Schule zu beherber­gen. Das beson­dere päd­a­gogis­che Konzept des Schul­ver­such­es in Koop­er­a­tion mit der TU Dres­den zielt darauf ab, die „Schule der Zukun­ft“ zu gestal­ten, wobei Dig­i­tal­isierung und flex­i­ble Lernkonzepte im Vorder­grund ste­hen.

Die Pla­nun­gen sehen vor, dass das vorhan­dene viergeschos­sige Schul­ge­bäude, ein DDR-Typen­bau aus den 1980er Jahren, mod­ernisiert und durch zusät­zliche Baut­en ergänzt wird. Der Entwurf ver­lei­ht dem Schul­ge­bäude ein neues, mod­ernes Erschei­n­ungs­bild, das die architek­tonis­che Philoso­phie der neuen Schule nach außen hin wider­spiegelt. Dabei wer­den sowohl funk­tionelle als auch ther­mis­che und kon­struk­tive Schwächen des Bestands­ge­bäudes behoben. Die Erweiterung umfasst eine Fläche von 7.905 m², die über den Umfang des beste­hen­den Gebäudes hin­aus­ge­ht und sep­a­rate Lern­häuser vor­sieht.

Der Stad­trat beschließt die Finanzierung des Pro­jek­ts gemäß der Haushalt­s­pla­nung für 2025/2026. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 45,95 Mil­lio­nen Euro (brut­to, inklu­sive Ausstat­tung). Ein Teil dieser Kosten wird durch För­der­mit­tel aus dem „Stadt­bud­get“ finanziert. Die abschließende Fer­tig­stel­lung und der Nutzungs­be­ginn sind für Feb­ru­ar 2029 geplant. Wichtig zu beto­nen ist, dass die Maß­nahme zur Bedin­gung der haushalt­srechtlichen Genehmi­gun­gen durch die Lan­des­di­rek­tion Sach­sen und der Stad­trats­beschlüsse ste­ht.

Zusät­zlich zur baulichen Erweiterung und Mod­ernisierung sieht das Bau­vorhaben auch den Bau von Ein­rich­tungs- und Frei­flächen­verän­derun­gen vor. Die Konzep­tion sieht keine zusät­zlichen Sport­flächen vor, lediglich die beste­hende Sporthalle bleibt für den Grund­schul­sport beste­hen. Die Umset­zung des Pro­jek­ts bein­hal­tet auch Maß­nah­men zur Sich­er­stel­lung der Schul­wegsicher­heit und zur Inklu­sion. Die Pla­nung ist nahezu bar­ri­ere­frei, mit mod­er­nen Aufzü­gen und bre­it­en Fluren geplant.

Ein zen­traler Aspekt der Pla­nung ist die Inte­gra­tion des Bestands­ge­bäudes als Teil ein­er größeren Architek­tur. Die Schule wird durch trans­par­ente und offene Raum­struk­turen gekennze­ich­net, die Inter­ak­tio­nen zwis­chen den Schü­lerin­nen und Schülern sowie den Lehrkräften fördern. Auch die Umweltaspek­te wur­den in die Pla­nung aufgenom­men, mit begrün­ten Däch­ern und ein­er teil­weise begrün­ten Fas­sade.

Das geplante Vorhaben wird weit­er­hin durch Rück­sprache mit ver­schiede­nen städtis­chen Ämtern, dem Auss­chuss für Bil­dung und den städtis­chen Bauämtern über­prüft. Im März 2025 soll der Stad­trat in ein­er öffentlichen Sitzung die endgültige Entschei­dung über die Umset­zung des Baupro­jek­ts fällen.