Wiedereinweihung des Dostojewski-Denkmals
Am vergangenen Samstag nahm ich an der feierlichen Wiedereinweihung des Dostojewski-Denkmals in Dresden teil. Die Statue des großen russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski hat nun einen neuen Interimsstandort neben der Russisch-Orthodoxen Kirche in der Fritz-Löffler-Straße gefunden.
Ursprünglich stand das Denkmal am Ostra-Ufer, zwischen dem Sächsischen Landtag und dem Internationalen Kongresszentrum. Im Zuge der Erweiterungsbauten am Landtag musste es im Sommer 2025 abgebaut und eingelagert werden, um es vor möglichen Schäden durch die Bauarbeiten zu schützen. Das Deutsch-Russische Kulturinstitut übernahm federführend die Suche nach einem geeigneten Zwischenstandort und setzte die Verlegung in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Dresden und der Denkmalschutzbehörde um. Bis zum voraussichtlichen Abschluss der Bauarbeiten Anfang 2031 soll das Denkmal nun an diesem Ort verbleiben, ehe eine Rückkehr an seinen angestammten Platz am Ostra-Ufer vorgesehen ist.
Für mich steht Dostojewski stellvertretend für das kulturelle Erbe, das gute deutsch-russische Beziehungen über Jahrhunderte hervorgebracht haben. Es ist wichtig, dass nach über einem Jahr auch wieder in der Öffentlichkeit ein Denkmal daran erinnert.


